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The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years (UK 2016)

The Beatles: Eight Days a Week (DE 2016)


Genre      Documentary
Regie    Ron Howard ... 
Buch    Mark Monroe ... 
P.G. Morgan ... 
Darsteller    The Beatles ... 
John Lennon ... 
Paul McCartney ... 
George Harrison ... 
Ringo Starr ... 
Brian Epstein ... 
Ed Sullivan ... 
Elvis Costello ... 
Studio    Apple Corps ... 
Imagine Entertainment ... 
Universal Music Group International ... 
White Horse Pictures ... 
Verleih    StudioCanal ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen5
Durchschnitt
7.40 
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Start in den deutschen Kinos:
15.09.2016



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Vielseher
22.09.2016 21:04 Uhr / Wertung: 7 - Letzte Änderung: 22.09.2016 um 21:07
Dass die Beatles in ihrer aktiven Zeit nur reichlich vier Jahre lang durch die Welt getourt waren (1962 bis 1966), ist die eine Erkenntnis, die wohl für nachfolgende Generationen nicht so präsent sein dürfte. Dass sie in dieser Zeit - nicht nur aufgrund des Haarschnitts - fast gleich aussahen und sehr eng zusammenhielten, vermittelt der Film als weitere Erkenntnis. Während einer Tour durch die USA sollte die Band auch in Jacksonville (Florida) auftreten. Dort bestand die seinerzeit für die Südstaaten der USA übliche Rassentrennung. Offenbar war seitens der örtlichen Veranstalter - die Beatles spielten mittlerweile bereits vor Massenpublikum in Stadien - geplant, sie nur vor "weißen" Einwohnern auftreten zu lassen, was der Band nicht gefiel. Der Film vermittelt, dass sie darauf beharrten, vor allen Menschen spielen zu können und nicht nur vor einem Teil der Bevölkerung. Sie setzten sich durch; erstmals fand ein Konzert in dieser Stadt vor "gemischtem" Publikum statt. So haben die Beatles - neben ihrer Musik - auch einen Beitrag zur Überwindung der ohnehin kaum verständlichen Rassentrennung geleistet.

Der Film ist ein Dokumentarfilm, der ca. 100 Minuten die Band begleitet. Im Anschluss wird noch im Umfang von ca. 30 Minuten das seinerzeit gegebene Konzert aus New York gezeigt. In dem ersten Teil werden viele Ausschnitte aus damaligen Konzerten, Interviews von Zeitzeugen und Aufnahmen der vielen kreischenden Mädchen bei und vor den Konzerten dicht beieinander vermittelt. Es ist ein schönes Zeitdokument, um das Feeling der 60er Jahre zu entdecken. Der Film dürfte jedoch auch für die späteren Generationen sehenswert sein, um die damalige Zeit aus der Perspektive der Rock(?)-Musik verstehen zu können. Etwas schwierig erweist sich die rasante Abfolge von Bildern, Filmausschnitten und Interviews. Man wird förmlich zugeschüttet mit Eindrücken und kommt mit dem Verarbeiten kaum hinterher. Aber dennoch lohnt es sich, dieses Zeitdokument im Kino (!) zu genießen.

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