 | Beast Race (2026) | | (NEU) Kommentar von Spreewurm 29.09.2026 23:02 Uhr | VÖ: 7.8.26: Amazon Prime
IMDb: 4,7
https://www.imdb.com/de/title/tt32358025/ | |
| | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |  | London (2026) | | Kommentar von Spreewurm 29.09.2026 13:37 Uhr | Berlinale 2026
Toronto Film Festival 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt39206699/ | |
| | | | | | | | |  | Little Brother (2026) | | Kommentar von Colonel 29.09.2026 11:37 Uhr | Kennt ihr diese Buddy-Komödien, in denen einer von beiden ein richtiger Nervsack ist und der andere sich unfreiwillig mit ihm herumschlagen muss? Dann wisst ihr schon ziemlich genau, worum es in Netflix’ Little Brother geht und habt eigentlich alles gesehen.
Rudd und Marcus waren mal „großer Bruder“ und „kleiner Bruder“. So ein „Charity-Ding“, wie es im Film so schön heißt. Nachdem sie sich jahrzehntelang nicht gesehen haben, beschließt Marcus, aus der Klapse auszubrechen, um seinen „großen Bruder“ wiederzusehen. Der ist mittlerweile eine große Nummer in der New Yorker Maklerszene und steht kurz davor, einen fetten Reality-TV-Deal abzuschließen. Ob das gut geht?
Kurzum: Das Ganze ist absolute 08/15-Standardware mit lauwarmen Gags und einer Story, die man schon x-mal gesehen hat. Cena und sein kleiner Filmbruder Eric Andre spielen sich gekonnt die Bälle zu. Besonders Cenas komödiantisches Talent blitzt immer wieder auf, doch gegen das uninspirierte Skript kommt auch er kaum an. Ein paar gelungene Momente später ist der Film auch schon wieder vergessen. | |
| | | | | | | | | | | |  | Malcolm mittendrin (TV-Serie) (2001) | | Kommentar von mountie 26.09.2026 14:50 Uhr | Eine der Comedy-Serien, bei der man immer mal wieder eine Folge gucken kann, ohne eine übergreifende Gesamt-Story kennen zu müssen, und trotzdem seinen Spaß mit den trivialen Geschichten zu haben.
"Malcolm mittendrin" ist keine dieser ewig laufenden Serien, bei der unglaublich viel Veränderung oder Story-Highlights existieren, sondern ist stattdessen eine Comedy-Serie über Lausbuben-Streiche, exzentrische Charaktere, und über witzige, aber eigentlich belanglose, kleine Geschichten, über eine mittelständische US-Familie, die sich traut ein bißchen abgedrehter zu sein, als die typische amerikanische Family-Sitcom.
Zu viel am Stück gesehen, stellt sich zwar irgendwann ein Sättigungseffekt ein, weil eben die besagte Entwicklung der Figuren und der Geschichte nicht wirklich vorhanden ist, doch für ein paar Folgen in losem Zusammenhang, oder mal in die eine oder andere Episode hineingezappt, bleibt man doch oft hängen, und erfreut sich an den unschuldigen, anarchischen Geschichten um Malcolm, Reese, Dewey, Lois, Hal, etc. Hier waren die früheren Staffeln ein bißchen besser, da zu dem jüngeren Alter der Kinderdarsteller die Lausbubenthematik einfach besser gepasst hat. In späteren Staffeln wirkt das Ganze dann zwar etwas überholt, ist aber bei Einzelsichtungen immer noch ziemlich unterhaltsam.
Malcolm mittendrin ist eben keine stinknormale Sitcom, sondern traut sich einen etwas anderen Weg einzuschlagen, und punktet mit tollem Humor und witzigen Einfällen. Vielleicht wäre die eine oder andere Staffel weniger mehr gewesen, trotzdem hat man den Absprung noch ordentlich geschafft. Bei mir hinterließ sie einen absolut positiven Eindruck... | |
|  | | | | | | | |  | Star Wars - The Mandalorian & Grogu (2026) | | Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:53 Uhr | Wenn man die Serie mochte, wird man vermutlich auch den filmischen Auftritt des Mandalorianers und seines Baby Yodas mögen. Jon Favreau überträgt sein Erfolgsrezept schließlich weitgehend unverändert auf die große Leinwand: herzliche Buddy-Momente wechseln sich mit solide inszenierter Action ab. Diesmal eben aber über mehr als zwei Stunden.
Die Story ist dabei völlig in Ordnung. Sie bringt den größeren Star Wars-Kontext zwar nicht wirklich voran, fügt sich aber stimmig in eine Welt nach dem Sturz des Imperiums ein. Was ich dem Film ebenfalls übel nehme, ist sein extrem künstlicher Look. Der nahm mir zu häufig die Illusion, mich wirklich auf weit entfernten Welten zu befinden, statt vor einer PlayStation zu sitzen.
Fazit: Die Missionen von Mando und Grogu machen auch im Filmformat Laune. Inhaltlich haut das keinen vom Hocker, aber passt perfekt zu einem Becher Popcorn. | |
| | |  | The Last House (2026) | | Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:52 Uhr | | Während das Marketing mit einem in einem Billboard wohnenden Mann in Los Angeles noch eine 10/10 war, ist das eigentliche Produkt dazu eine 4/10. Frei nach dem Motto „wir bedienen uns mal im Shyamalan-Gift-Shop“ tischt uns Louis Leterrier einen Mischmasch aus Mystery, Survival und Tierhorror auf, der vor Plot Holes nur so strotzt. Zugegeben, die Umwandlung des Hauses über die Zeit ist als Kammerspielort schon ganz cool, aber rein gar nichts macht hier Sinn und das Ganze dient eigentlich nur als absurdes Gedankenexperiment. | |
| | |  | Sentimental Value (2025) | | Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:51 Uhr | | Joachim Trier erzählt die Familiengeschichte eines Filmregisseurs, dessen privates Drama zugleich Material für einen künstlerischen Prozess wird. Die erste Hälfte ist dabei ein wunderbarer Kritikerliebling: toll inszeniert, stark gespielt und mit einer angenehm leichten, sommerlichen Bildsprache. Gerade weil Trier seine Figuren zunächst so präzise über Blicke, Räume und unausgesprochene Spannungen erzählt, wirkt der Film lange sehr souverän. In der zweiten Hälfte wird er zwar zunehmend schwerer und mutiger, aber auch deutlich verwaschener. Dass man sich die Motive der Figuren selbst erschließen soll, wäre kein Problem. Nur fehlt dem Film am Ende etwas, das diese Offenheit zusammenhält. So bleiben viele interessante Fragen, aber recht wenig, woran sie wirklich hängen, weshalb das Drama letztlich nicht so mitreißend wirkt, wie es sein könnte. | |
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