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 | Insidious: The Last Key (2018) | | Kommentar von mountie 26.02.2026 10:44 Uhr | Da wird meine Kritik vom Vorgänger Teil doch tatsächlich umgesetzt, und der Zuschauer bekommt diesmal einen Fall mit persönlichem Bezug für die Hauptfigur! Das steigert eindeutig die Intensität mit der Elise diesen Auftrag übernimmt, und auch der Rest des Films bietet eigentlich wieder richtig ordentliche Grusel-Kost.
Doch leider wirkt das Ganze, vor allem zum Schluß hin, immer mehr nicht zu Ende gedacht. Die Auflösung wirkt für mich zu gehetzt, und es bleiben einfach viel zu viele Fragen offen, über das Was und Wieso des aktuellen Dämons. Hier hätte ich mir eine ausführlichere Erklärung gewünscht, die auch super als Abschluß für Elise` Familiengeschichte gepasst hätte. Doch vielleicht will man sich ja das alles für eine weitere Fortsetzung aufheben? Doch selbst wenn das so ist, was ich eher bezweifele, wirkt dadurch dieser Film hier unfertig und mit einem unbefriedigenden Ende.
"Last Key" ist ordentliche Horror-Unterhaltung mit der richtigen Atmosphäre, der nicht so belanglos wirkt wie sein Vorgänger-Teil, aber durch sein komisch gehetztes letztes Drittel, nicht die Qualität der ersten Insidious-Teile erreicht. Franchise-mäßig im mittleren Bereich, ist er für Serien-Fans aber durchaus einen Blick wert... | |
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 | Monsieur Robert kennt kein Pardon (2023) | | Kommentar von Libra97 25.02.2026 09:06 Uhr | | Überraschend unterhaltsam, wenn auch mit einem sehr vorhersehbaren und rasanten Ende. Französisch leichtes Sommerkino zwischen Ich einfach unverbesserlich, Kinder des Monsieur Matthieu und der Monsieur Claude Reihe würde ich sagen. | |
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 | Dream Scenario (2023) | | Kommentar von Colonel 23.02.2026 09:15 Uhr | Ach Nic Cage, du bist ein Mysterium. Früher in den besten Kultfilmen mitgespielt, dann folgte eine graupige Produktion der anderen und nun fängst du an, aus deinem Status clever Profit zu schlagen und spielst hier wie selbstverständlich legendär gut in einer anspruchsvollen A24-Produktion mit.
Die Idee, dass Nic Cage (bzw. ein Biologie-Professor) plötzlich in aller Leute Träumen auftaucht, ist schräg und wird besonders in der ersten Hälfte mit allerhand interessanten Ideen gefüttert, während sie gekonnt mit Themen wie Fame und Cancel Culture jongliert. Über allem liegt neben einer guten Prise schwarzem Humor auch existenzieller Horror – kein Wunder, finden wir doch Ari Aster in den Produktionsnotizen. Und auch wenn der Film in der zweiten Hälfte den anfänglichen Schwung vielleicht nicht ganz halten kann, bleibt die Atmosphäre durchgehend faszinierend.
Fazit: Interessant, witzig, verstörend. Dream Scenario lässt sich keinem genauen Genre zuordnen. Das ist seine große Stärke. Und Nic Cage natürlich. | |
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 | Dust Bunny (2025) | | Kommentar von cineman 20.02.2026 20:14 Uhr | | "Dust Bunny" ist ein einfallsreicher und liebevoll gemachter Film, der mich stark an Pan's Labyrinth erinnert hat. Es vermischen sich Welten und Vorstellungen und die Hauptprotagonistin ist ein junges Mädchen. Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver spielen herrlich skurril und das Dekor ist überaus gelungen - um nicht gar zu sagen eine Augenweide. Da jedoch fast zu vieles hier vermengt wurde, wird nicht klar wer eigentlich das Zielpublikum. Die Handschrift von Bryan Fuller als Regisseur ist jedoch an den visuellen Ähnlichkeiten zu seinen Serien "Pushing Daisies" und "Dead like me" erkennbar. Wem diese Serien gefallen, der wird auch hiermit seinen Spass haben. Lasst die nächtliche Monsterjagd beginnen! | |
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 | The Life of Chuck (2024) | | Kommentar von Colonel 20.02.2026 13:59 Uhr | Bei all den Sequels, Prequels und Franchise-Projekten ist „The Life of Chuck“ eine erfrischende Ausnahme. Nämlich ein originelles, mutiges Werk, das zeigt, was Kino sein kann, wenn es nicht den ausgetretenen Pfaden folgt.
Mike Flanagan erzählt das Leben des Charles Krantz in einer cleveren narrativen Umkehrung: vom Ende zum Anfang. Und was für eine Reise das ist! Die erste Stunde ist große Kinomagie. Ich saß buchstäblich auf der Kante meines Fernsehsessels, gebannt von Flanagans visuell überwältigender und emotional warmer Inszenierung. Mit seinem ersten erzählerischen Kniff und einer atemberaubenden Tanzszene für die Ewigkeit, hatte er mich vollkommen im Griff.
Im mittleren Teil verliert sich der Film dann etwas in emotionalem Geschwurbel, doch die geschickt verstreuten Wiedererkennungs- und Aha-Momente halten die Spannung aufrecht. Jede neue Szene wirft ein anderes Licht auf das zuvor Gesehene, und plötzlich fügen sich die Puzzleteile zusammen. Das Finale offenbart dann noch eine zusätzliche narrative Ebene, mit der man nicht unbedingt rechnet und die den Film zu einem Erlebnis macht. Eine Zweitsichtung in umgekehrter Reihenfolge bietet sich förmlich an und könnte völlig neue Facetten offenbaren.
Fazit: Weg mit der Aktentasche! „The Life of Chuck“ ist ein Film, der das Herz berührt und den Verstand herausfordert. Ein eindringliches Plädoyer für originelles Storytelling in einer Zeit, in der Hollywood oft den sicheren Weg geht. | |
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