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 | Evil Dead Burn (2026) | | (NEU) Kommentar von mountie 15.07.2026 23:19 Uhr | Auch Evil Dead Burn drückt wieder die richtigen Knöpfe, wenn es um Dämonen, Gore und eine allgemein düster-unbehagliche Horror-Atmosphäre geht!
Meine größte Kritik zu seinem Vorgänger war dabei noch, das sich die Geschichte ruhig in einem größeren Rahmen abspielen könnte, doch daraus wird hier wieder nix. Auch hier bewegen wir uns wieder im kleinen Rahmen einer Familie, was aber letztendlich nur bedingt zu einem Nachteil gereicht. Denn der Mangel am Bodycount, wird diesmal durch eine deutlich aufgedrehtere Schraube im Bereich Blood & Gore kompensiert. Hier dürfen sich Genre-Fans tatsächlich auf ein paar derbe Szenen einstellen.
SPOILERWARNUNG Den größten Mangel bei diesem Evil Dead Teil sehe ich eher in der sinnlosen Einführung eines Lösungsgegenstands, den ich in dieser Art nicht gebraucht hätte. Tatsächlich wirft man damit mehr Fragen und Plot-Holes auf, als das es lohnenwert gewesen wäre.
Abgesehen davon aber ist ED Burn tatsächlich ein unterhaltsames Stück Splatter-Kino, das in seiner Intensität in der jüngeren Vergangenheit seinesgleichen sucht. Wenn man sich nun mal etwas mehr Abwechslung in der Grundstory trauen würde, und man die Lore nicht mit unnötigem Ballast zustopfen würde, wäre es sogar noch etwas höher in der Wertung gekommen. Also wieder Ganz gut, so wie schon Rise, aber an die alten Raimi-Filme kommt es immer noch nicht heran... | |
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 | Enola Holmes 3 (2026) | | Kommentar von KarlOtto 14.07.2026 21:38 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt32278481/
https://www.ofdb.de/film/410473,Enola-Holmes-3/
Veröffentlicht bei Netflix! | |
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 | Es ist nur eine Phase, Hase (2021) | | Kommentar von Colonel 13.07.2026 11:11 Uhr | Florian Gallenberger versucht hier, den Spagat zwischen ernstzunehmendem Beziehungsdrama und spätpubertärer Zoten-Comedy zu meistern. Das gelingt phasenweise, scheitert aber letztlich daran, dass der Film tonal einfach zu oft ins Wanken gerät und sich beides nicht gut verträgt.
Fazit: Blaupause des deutschen Kinos. Ideenlos und klischeebeladen par excellence. | |
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 | Ballerina (2024) | | Kommentar von Colonel 13.07.2026 11:09 Uhr | Ana de Armas gibt in diesem Kugelballet sprichwörtlich eine gute Figur als Prima-Baller(!)ina ab. Angelehnt an das John Wick-Universum knallt und scheppert es hier ordentlich, nur dass man sich sichtlich mehr Mühe bei der Story gegeben hat, die zwar den typischen Rachetriller-Mustern folgt aber emotionale Tiefe besitzt.
Hier und da ist das Ganze zwar derart überstilisiert, dass es schon fast unfreiwillig komisch wirkt. Etwa wenn sich zwei Damen wie am Polterabend Porzellan um die Ohren schlagen oder Big Mama mit einem Zigarrenstumpen in der Schnute auf ganz hart macht. Das ist aber so abwechslungsreich und visuell stark bebildert, dass es der Laune keinen Abbruch tut. Die bleibt nämlich dank des grandiosen Pacings und der abgefahren choreografierten Actionszenen dauerhaft am Anschlag. Nicht selten entfleucht einem ein „Oi!“, weil den Choreografen mal wieder eine herrlich kecke Idee eingefallen ist, um die Nahkämpfe bloß nicht langweilig werden zu lassen. Alleine am feurigen Finale hätten Ramstein ihre volle Freude gehabt.
Fazit: John Wick kann einpacken. Ballerina belebt das totgerittene Franchise wieder, weil man sich bei all der Top-Action ausnahmsweise mal auf einen anderen, völlig verrückten Faktor besinnt: eine echte Story. 8 von 10 scharf geschliffenen Schlittschuhen. | |
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