 | Star Wars - The Mandalorian & Grogu (2026) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:53 Uhr | Wenn man die Serie mochte, wird man vermutlich auch den filmischen Auftritt des Mandalorianers und seines Baby Yodas mögen. Jon Favreau überträgt sein Erfolgsrezept schließlich weitgehend unverändert auf die große Leinwand: herzliche Buddy-Momente wechseln sich mit solide inszenierter Action ab. Diesmal eben aber über mehr als zwei Stunden.
Die Story ist dabei völlig in Ordnung. Sie bringt den größeren Star Wars-Kontext zwar nicht wirklich voran, fügt sich aber stimmig in eine Welt nach dem Sturz des Imperiums ein. Was ich dem Film ebenfalls übel nehme, ist sein extrem künstlicher Look. Der nahm mir zu häufig die Illusion, mich wirklich auf weit entfernten Welten zu befinden, statt vor einer PlayStation zu sitzen.
Fazit: Die Missionen von Mando und Grogu machen auch im Filmformat Laune. Inhaltlich haut das keinen vom Hocker, aber passt perfekt zu einem Becher Popcorn. | |
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 | The Last House (2026) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:52 Uhr | | Während das Marketing mit einem in einem Billboard wohnenden Mann in Los Angeles noch eine 10/10 war, ist das eigentliche Produkt dazu eine 4/10. Frei nach dem Motto „wir bedienen uns mal im Shyamalan-Gift-Shop“ tischt uns Louis Leterrier einen Mischmasch aus Mystery, Survival und Tierhorror auf, der vor Plot Holes nur so strotzt. Zugegeben, die Umwandlung des Hauses über die Zeit ist als Kammerspielort schon ganz cool, aber rein gar nichts macht hier Sinn und das Ganze dient eigentlich nur als absurdes Gedankenexperiment. | |
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 | Sentimental Value (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:51 Uhr | | Joachim Trier erzählt die Familiengeschichte eines Filmregisseurs, dessen privates Drama zugleich Material für einen künstlerischen Prozess wird. Die erste Hälfte ist dabei ein wunderbarer Kritikerliebling: toll inszeniert, stark gespielt und mit einer angenehm leichten, sommerlichen Bildsprache. Gerade weil Trier seine Figuren zunächst so präzise über Blicke, Räume und unausgesprochene Spannungen erzählt, wirkt der Film lange sehr souverän. In der zweiten Hälfte wird er zwar zunehmend schwerer und mutiger, aber auch deutlich verwaschener. Dass man sich die Motive der Figuren selbst erschließen soll, wäre kein Problem. Nur fehlt dem Film am Ende etwas, das diese Offenheit zusammenhält. So bleiben viele interessante Fragen, aber recht wenig, woran sie wirklich hängen, weshalb das Drama letztlich nicht so mitreißend wirkt, wie es sein könnte. | |
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 | Tom Clancy's Jack Ryan: Ghost War (2026) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:50 Uhr | Die Serie „Jack Ryan“ kenne ich nicht, weshalb mir der direkte Vergleich fehlt. Für sich allein betrachtet funktioniert „Ghost War“ allerdings recht gut als bodenständiger Agenten-Thriller. Der Film ist beileibe kein actionbepackter „Mission: Impossible“, bei dem jeder Stunt das vorherige Spektakel übertreffen muss.
Im Fokus steht eher ein klassisches Katz-und-Maus-Spiel rund um ein undurchsichtiges Verschwörungskonstrukt samt diverser Plot-Twists und handfester Action. Wobei die Bezeichnung „Geheimagenten“ fast schon optimistisch ist, schließlich liefern sich die Beteiligten offene Feuergefechte auf belebten Straßen in Dubai und London, nur um der bemerkenswert dilettantischen Polizei jedes Mal in letzter Sekunde zu entwischen. Ohnehin mutet die erste halbe Stunde streckenweise wie ein Hochglanz-Imagefilm der Tourismusbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate an.
Die Logik hinter dem Server-Coup, an den man zwingend vor Ort per Kabel andocken muss, um die Daten (warum archiviert man eigentlich penibel Beweise der eigenen Verbrechen?) an den MI6 zu übermitteln, habe ich bis zum Schluss nicht wirklich geschluckt.
Trotz solcher Momente bleibt dieser Jack-Ryan-Auftrag aber ein recht kurzweiliger Ausflug in die Agentenwelt. | |
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 | If I Had Legs I'd Kick You (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:49 Uhr | Rose Byrne verkörpert in diesem gesellschaftlichen Suspensehorror eine Mutter am Limit, unaufhaltsam auf dem Weg in den Burnout. Ihr Spiel ist hervorragend, aufwühlend und stellenweise absurd komisch.
Zusammen mit ihr durchleidet man eine zermürbende Alltagshölle, die Bronstein durch extreme Close-ups auf Byrnes Gesicht physisch spürbar verdichtet und man lange Zeit das Gesicht der Tochter oder des Ehemanns gar nicht gezeigt bekommt.
Konventionell unterhaltsam ist das kaum, doch getreu dem Unfallprinzip lässt sich der Blick ebenso wenig abwenden. | |
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 | Train Dreams (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:48 Uhr | Train Dreams, von der Kritik hymnisch gefeiert, ist ein leise inszeniertes visuelles Meisterwerk mit vereinzelten emotionalen Spitzen. Nichtsdestotrotz ist das Ganze über weite Strecken, salopp gesagt, stinklangweilig.
Wir begleiten Robert beim Holzfällen quer durch die Lande, während eine Stimme aus dem Off erklärt, was in ihm vorgeht. Dazwischen tankt er kurz Kraft bei seiner kleinen Familie, wo die Ehefrau erstaunlich gelassen die tagelange Isolation in einer Waldhütte erträgt. Bis eine frühe Tragödie Roberts Welt vollends ins Wanken bringt, entwickelt die Erzählung kaum dramaturgischen Zug und erzählt vor allem durch traumhafte Bilder.
Insgesamt ist Train Dreams etwas overhyped. Allerdings vertritt der Film eine klare Message, die er größtenteils gut umsetzt. Denn Glück ist nicht selbstverständlich. Man kann es sich auch nicht verdienen. Es fällt einem zufällig zu und kann einem genauso schnell wieder vom Universum genommen werden. | |
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 | The Unforgivable (2021) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:46 Uhr | Nora Fingscheidt bleibt ihrer Spezialdisziplin treu. Für ihr US-Debüt verfilmt sie mit Sandra Bullock die britische Miniserie Unforgiven, in der eine verurteilte Polizistenmörderin nach ihrer Entlassung um Resozialisierung kämpft.
Selbst in der Rolle dieser Schwerverbrecherin, die nach zwei Jahrzehnten den Schritt in die Freiheit wagt, macht Bullock eine hinreißende Figur. Anscheinend gehören in den Haftanstalten rund um Seattle regelmäßige Besuche bei Beauty-Docs und Spa-Behandlungen zum Vollzugsalltag. Glaubhaft ist ihre Makellos-Optik also kaum, vor allem wenn man an Darstellerinnen denkt, die sich für ähnliche Milieustudien auch mal radikal transformiert haben.
Das ändert jedoch wenig daran, dass Bullock herausragend spielt und die Handlung über weite Strecken packend bleibt. Fingscheidt setzt präzise emotionale Spitzen, reißt das Publikum mit und konfrontiert es stetig mit unbequemen moralischen Fragen. Die finale Wendung zog mir noch einmal spürbar den Boden unter den Füßen weg.
Es bleibt erstaunlich, wie mehr als solide Fingscheidt diese Stoffe inszeniert. Als hätte sie nie etwas anderes gemacht. | |
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 | All das Ungesagte zwischen uns - Regretting You (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:46 Uhr | Das Beste an Regretting You passiert gleich am Anfang: The Killers spielen „When You Were Young“. Danach kippt der Film Liebesdreiecke, Affären, Todesfälle und Missverständnisse in einen Topf und rührt so lange, bis jede Figur mal mit jeder ein bedeutungsschweres Gespräch führen durfte und ordentlich geweint wurde.
Eigentlich stecken hier zwei Filme drin: eine Geschichte über Trauer und verpasste Chancen und eine Highschool-Romanze. Leider kommen beide kaum über Groschenroman-Dialoge und Gefühle auf Knopfdruck hinaus.
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 | Der weiße Tiger (2021) | | (NEU) Kommentar von Colonel 24.09.2026 12:44 Uhr | | Galliger, temporeicher Gesellschaftsthriller mit hohem Schauwert und einer erfrischend bitteren Prämisse. Die schonungslose Erkenntnis, dass sozialer Aufstieg in dieser Welt nur um den Preis der eigenen Menschlichkeit zu haben ist, hallt nachhaltig nach. | |
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 | Spa Weekend (2026) | | Kommentar von Deneb 22.09.2026 15:14 Uhr | | Innerhalb des Genres ’Mädels machen Party’ gehört dieser Film noch zu den besseren. | |
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 | Bitte Eintragen [Forum] | | Kommentar von MrHugelberg 21.09.2026 23:03 Uhr | Vorausgesetzt ich bin nicht nur zu doof für die Suche hätte ich einen Film:
The Weight - Im Goldrausch (2026)
https://www.imdb.com/title/tt10794054/
Vielen Dank im Voraus! | |
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 | Deadpool & Wolverine (2024) | | Kommentar von Fox 20.09.2026 17:23 Uhr | Von den Deadpool-Filmen ist das eindeutig der Schwächste. Die Reihe ist sowas von tot. Da werden willkürlich und sinnfrei Filmzitate und x-te Iterationswand-Einspielungen herumgeballert, damit auch der dümmste Mario-Barth-"Kennste, Kennste?" was mitbekommen muss. Für wie blöd werden die Zuschauer von den Machern gehalten?
Ansonsten enthält der Film nichts. | |
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