 | Superman (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 01.10.2026 14:40 Uhr | Mit The Suicide Squad und Peacemaker setzte James Gunn noch Ausrufezeichen. Mit der x-ten Superman-Neuauflage greift er dagegen ziemlich ins Klo.
Dabei steckt in der Idee durchaus Potenzial: Superman gerät in geopolitische Konflikte und ist plötzlich nicht mehr jedermanns Held. Doch Gunn erstickt diesen Ansatz unter Nebenplots, Metawesen, Taschenuniversen und Dimensionsrissen. Im Zentrum ein größenwahnsinniger Lex Luthor, bei dem man sich bei all seinen schurkischen Talenten fragt, warum er nicht schon längst die Welt versklavt hat.
Statt eines konzentrierten Neustarts gibt es CGI-Overkill, Logiklücken und Figuren, die erstaunlich oft erstaunlich dumme Entscheidungen treffen und sich nicht entwickeln. Die besten Szenen sind die menschlichen, nur sind sie viel zu rar. Der tolle Situationshumor von The Suicide Squad und Peacemaker zündet hier deutlich seltener.
Fazit: Superheldenfilme wie dieser sind der Grund, warum man dieses immergleiche Bombastkino satthat, das außer Lärm und digitalen Trümmern kaum etwas zu erzählen hat. | |
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 | Beast Race (2026) | | Kommentar von Spreewurm 29.09.2026 23:02 Uhr | VÖ: 7.8.26: Amazon Prime
IMDb: 4,7
https://www.imdb.com/de/title/tt32358025/ | |
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 | London (2026) | | Kommentar von Spreewurm 29.09.2026 13:37 Uhr | Berlinale 2026
Toronto Film Festival 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt39206699/ | |
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 | Little Brother (2026) | | Kommentar von Colonel 29.09.2026 11:37 Uhr | Kennt ihr diese Buddy-Komödien, in denen einer von beiden ein richtiger Nervsack ist und der andere sich unfreiwillig mit ihm herumschlagen muss? Dann wisst ihr schon ziemlich genau, worum es in Netflix’ Little Brother geht und habt eigentlich alles gesehen.
Rudd und Marcus waren mal „großer Bruder“ und „kleiner Bruder“. So ein „Charity-Ding“, wie es im Film so schön heißt. Nachdem sie sich jahrzehntelang nicht gesehen haben, beschließt Marcus, aus der Klapse auszubrechen, um seinen „großen Bruder“ wiederzusehen. Der ist mittlerweile eine große Nummer in der New Yorker Maklerszene und steht kurz davor, einen fetten Reality-TV-Deal abzuschließen. Ob das gut geht?
Kurzum: Das Ganze ist absolute 08/15-Standardware mit lauwarmen Gags und einer Story, die man schon x-mal gesehen hat. Cena und sein kleiner Filmbruder Eric Andre spielen sich gekonnt die Bälle zu. Besonders Cenas komödiantisches Talent blitzt immer wieder auf, doch gegen das uninspirierte Skript kommt auch er kaum an. Ein paar gelungene Momente später ist der Film auch schon wieder vergessen. | |
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 | Malcolm mittendrin (TV-Serie) (2001) | | Kommentar von mountie 26.09.2026 14:50 Uhr | Eine der Comedy-Serien, bei der man immer mal wieder eine Folge gucken kann, ohne eine übergreifende Gesamt-Story kennen zu müssen, und trotzdem seinen Spaß mit den trivialen Geschichten zu haben.
"Malcolm mittendrin" ist keine dieser ewig laufenden Serien, bei der unglaublich viel Veränderung oder Story-Highlights existieren, sondern ist stattdessen eine Comedy-Serie über Lausbuben-Streiche, exzentrische Charaktere, und über witzige, aber eigentlich belanglose, kleine Geschichten, über eine mittelständische US-Familie, die sich traut ein bißchen abgedrehter zu sein, als die typische amerikanische Family-Sitcom.
Zu viel am Stück gesehen, stellt sich zwar irgendwann ein Sättigungseffekt ein, weil eben die besagte Entwicklung der Figuren und der Geschichte nicht wirklich vorhanden ist, doch für ein paar Folgen in losem Zusammenhang, oder mal in die eine oder andere Episode hineingezappt, bleibt man doch oft hängen, und erfreut sich an den unschuldigen, anarchischen Geschichten um Malcolm, Reese, Dewey, Lois, Hal, etc. Hier waren die früheren Staffeln ein bißchen besser, da zu dem jüngeren Alter der Kinderdarsteller die Lausbubenthematik einfach besser gepasst hat. In späteren Staffeln wirkt das Ganze dann zwar etwas überholt, ist aber bei Einzelsichtungen immer noch ziemlich unterhaltsam.
Malcolm mittendrin ist eben keine stinknormale Sitcom, sondern traut sich einen etwas anderen Weg einzuschlagen, und punktet mit tollem Humor und witzigen Einfällen. Vielleicht wäre die eine oder andere Staffel weniger mehr gewesen, trotzdem hat man den Absprung noch ordentlich geschafft. Bei mir hinterließ sie einen absolut positiven Eindruck... | |
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