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 | Wildwood (2026) | | (NEU) Kommentar von Zoispar 31.10.2026 17:37 Uhr | | Eine fantastische Arbeit. 16 Jahre sind wahnsinnig lang für einen normalen Film. Für Stop-Motion in diesem Ausmaß. Unglaublich. Einfach nur beeindruckend anzusehen. Wir haben hier definitiv einen ganz heißen Anwärter auf den Oscar für den besten Animationsfilm. | |
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 | Gladiator II (2024) | | Kommentar von mountie 30.10.2026 01:34 Uhr | Wenn ein bestimmter Film keine Fortsetzung benötigt hat, dann war und ist das Gladiator...
Dazu möchte ich direkt wissen, was den guten Herrn Scott dazu bewegt hat dieses Sequel zu produzieren. Alles andere als eine gewisse Leere im Geldbeutel, kann ich mir nämlich nicht vorstellen. Alles an der Geschichte von Gladiator II wirkt nicht nur äußerst bekannt, sondern gleichzeitig auch an langen Haaren herbei gezogen. Dies macht die Story nicht nur unglaublich vorhersehbar, sondern auch besonders unglaubwürdig. Als Beispiel sei hier nur der Sinneswandel unseres rachsüchtigen Helden genannt, der in 3 Sätzen von seinem Gegenüber umgestimmt wird, und plötzlich Rom retten will.
Doch auch die großen Stärken des Films, nämlich die bombastisch wirkenden Action-Sequenzen, sind zwar optisch meist recht schön anzusehen, doch auch hier hat es den Anschein, das man nur die jeweilen Szenen aus dem Original versucht mit noch spekatuläreren Dingen zu toppen. Das ist plump und ideenlos.
Einziger Lichtblick war Denzel Washington und seine Figur, bei der der Zuschauer nicht bereits beim ersten Auftritt weiß wohin die Reise geht. Im Gegensatz leider zum Rest des ganzen Films. Paul Mescal versucht alles aus seiner Figur zu retten, doch die erzwungene Verbindung zum Original tötet jegliche Sympathie.
Wenn also nur noch die Kohle zählt Herr Scott, warum nicht auch noch Königreich der Himmel 2 produzieren, oder Der Marsianer 2, wo Mark Watneys Sohn auf dem Mars verloren geht? Das schlimmste an diesem, eigentlich ordentlichen Sandalen-Action-Film ist, das er sogar den Original-Gladiator nach unten zieht, durch seine hanebüchene Verbindung.
Fans des Originals ignorieren die Existenz dieser Fortsetzung! | |
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 | Der Hochstapler - Roofman (2025) | | Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:48 Uhr | Das Poster verspricht Klamauk, ein Pärchenfoto wäre tatsächlich ehrlicher gewesen. Ein entflohener Gauner versteckt sich monatelang bei Toys R Us, lebt von M&M’s und belauscht die Belegschaft.
Aus dieser kuriosen Vorlage macht „Roofman“ allerdings vor allem eine ziemlich gewöhnliche Romanze über die Sehnsucht nach einem Neuanfang. Ganz charmant, aber über zwei Stunden auch ziemlich zäh. Nicht die Stilwechsel sind letztendlich das Problem, sondern die brave Inszenierung nach Dienst nach Vorschrift: wenig Tempo, wenig eigene Handschrift und eine Moral, die eher aufgesetzt als berührend wirkt. | |
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 | Bugonia (2025) | | Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:43 Uhr | Lanthimos macht aus dieser Ausgangslage ein Machtspiel mit einer guten Prise bösem Humor. Das Duell zwischen dem wahnhaften Spinner und der schlagfertigen Konzernchefin entwickelt sich zu einem spannenden Kammerspiel, bei dem sich zunehmend die Frage stellt, wer hier eigentlich wen manipuliert. Getragen wird das vor allem von Emma Stone und Jesse Plemons, die sich als Gegenspieler nichts schenken.
Ein bitterkomisches Machtspiel, das geschlossene Weltbilder aufeinanderprallen lässt und dabei genüsslich an unseren eigenen Gewissheiten sägt. | |
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 | Fuze (2025) | | Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:36 Uhr | Absolut solide inszeniert Mackenzie eine Geschichte um eine Bombenentschärfung und einen gleichzeitig stattfindenden Bankraub. Da muss man nicht erst bis drei zählen, um zu checken, dass beides irgendwie zusammenhängt. Die Frage ist also weniger, ob die beiden Ereignisse miteinander verknüpft sind, sondern wer hier eigentlich mit wem unter einer Decke steckt.
Daraus entfaltet sich ein unterhaltsames Verwirrspiel und zugleich mein größter Kritikpunkt: Mackenzie behandelt seine Figuren wie Schachfiguren, die er ziemlich kalkuliert übers Brett schiebt. Sie erfüllen vor allem ihre Funktion im Plot. Etwas mehr Persönlichkeit und Charaktertiefe hätten dem Ganzen gutgetan.
Dafür sitzen die Twists und sorgen immer wieder für Aha-Momente, sodass die gut anderthalb Stunden ohne Langeweile vorüberziehen. Nicht jeder Zug geht emotional auf, aber als flott inszeniertes Verwirrspiel macht das ordentlich Laune. | |
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 | Nino (2025) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 22:29 Uhr | Cannes 2025
Toronto Film Festival 2025
IMDb: 6,9
https://www.imdb.com/de/title/tt35519445/ | |
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 | Moulin (2026) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 16:56 Uhr | Cannes 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt36899180/ | |
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 | Tony (2026) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 16:49 Uhr | IMDb: 7,3
https://www.imdb.com/de/title/tt33095251/ | |
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 | Gabin (2026) | | Kommentar von Spreewurm 27.10.2026 16:54 Uhr | Cannes 2026
IMDb: 6,7
https://www.imdb.com/de/title/tt41829787/ | |
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 | Congo Boy (2026) | | Kommentar von Spreewurm 27.10.2026 16:33 Uhr | Cannes 2026
Toronto Film Festival 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt41592086/ | |
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