 | Stromberg - Wieder alles wie immer (2025) | | Kommentar von Colonel 21.04.2026 15:44 Uhr | Der Film ist quasi ein als Komödie verkleideter gesellschaftlicher Diskurs über veränderte Moralvorstellungen. Vieles davon ist richtig gut gelungen und auch schön mutig, da die Figuren (und ihr teilweise trauriges Scheitern im Leben) ziemlich schonungslos demontiert werden. Manche Drehbuchausfahrt nimmt Regisseur Arne Feldhusen dann aber doch etwas zu scharf. Manchmal verzettelt sich Stromberg-Mastermind Ralf Husmann in einer zu überladenen Story, und gerade tonal ist der Film oft schwer einzuordnen.
Phasenweise wirkt es fast so, als wolle der Film ein eigenes Schuldbekenntnis ablegen und alle hartgesottenen Stromberg-Fans da draußen bekehren, dass die Welt eben nicht mehr die gleiche ist wie 2004. Nur um einem dann im nächsten Moment doch wieder das Gefühl zu geben: Eigentlich ist doch „wieder alles wie immer“, man muss nur lang genug durchhalten.
Trotz dieser kleinen tonalen Identitätskrise macht es aber auch viel Spaß, die alte Capitol-Bande (Herbst, Mädel, Wnuk und Co.) mal wieder aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Fan-Service gibt es reichlich, und ich habe das ein oder andere Mal wieder prächtig und völlig ohne Scham gelacht. | |
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 | Der Super Mario Galaxy Film (2026) | | Kommentar von Colonel 21.04.2026 15:41 Uhr | Die zwei Klempner sind wieder im absoluten Dauerfeuermodus unterwegs. Irgendwas mit einer entführten Prinzessin, Bowser Jr., Yoshi und endlos vielen bunten Planeten. So ganz habe ich die Handlung ehrlicherweise nicht gerafft, weil hier von der ersten Sekunde an völlige Reizüberflutung herrscht.
In wildester Jump-&-Run-Manier trollen sich Mario, Luigi, Peach und Toad im Eiltempo durch die verschiedensten Galaxien. Der Fanboy wird’s vermutlich lieben, denn der Film ist detailreich vollgestopft mit Easter Eggs und technisch absolut superb animiert. Inhaltlich bleibt das Ganze aber ziemlich leer und der Humor gewohnt kindisch. Während die Kinder noch voll aufgehen bei diesem bunten Gewusel, ist dieser ADHS-Rausch für die Eltern eher ermüdend. | |
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 | The Wrecking Crew (2026) | | Kommentar von Colonel 21.04.2026 15:39 Uhr | Der Beginn dieser Abrissparty war zunächst sehr vielversprechend. Jason Momoa und Dave Bautista haben eine gute Leinwandchemie, jeder von ihnen bringt seinen Charakter gekonnt durch und sorgt schon in den ersten paar Minuten immer wieder für heitere Momente. Flotte Sprüche und launige Kloppereien. Dann kommt die dröge Story ins Rollen, die für ihre simple Prämisse deutlich zu lang geworden ist. Nicht nur dass sie nach altbekanntem Muster ohne Überraschungen abläuft, zusätzlich nervt sie mit immer wiederkehrender Melodramatik zu dem (Halb)Bruder-Zwist und schlechten CGI- und Studio-Sequenzen.
Fazit: Ein vielversprechender Start wird von generischer Action und erzählerischer Beliebigkeit verspielt. Momoa und Bautista überzeugen. Mit dem richtigen Drehbuch könnte das was werden. | |
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 | Rental Family (2025) | | Kommentar von Colonel 21.04.2026 15:34 Uhr | Rental Family gehört genau zu jenen Filmen, die einen daran erinnern, wozu Kino eigentlich in der Lage ist: Es entführt uns in andere Welten, nimmt uns mit auf eine zutiefst emotionale Reise und lässt uns mit seinen Figuren gleichermaßen lachen und weinen.
Konkret geht es um den gescheiterten amerikanischen Schauspieler Phillip (einmal mehr herausragend gespielt von Brendan Fraser), der seit sieben Jahren eher erfolglos in Japan lebt. Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Er schließt sich der Agentur „Rental Family“ an, die Darsteller vermittelt, um fehlende Rollen im echten Leben ihrer Kunden zu spielen. Mal ist er Gast auf einer Trauerfeier, mal Journalist, mal der verlorene Vater.
Das ist nicht nur inhaltlich extrem feinfühlig und warmherzig erzählt, sondern auch handwerklich von Regisseurin Hikari außergewöhnlich gut inszeniert. Japan wird hier in seiner schönsten Pracht gezeigt und wirkt total greifbar. Hikaris großartige Bildsprache wird von einem herrlich passenden Score unterlegt, der die Emotionen der Darsteller noch ein ganzes Stück näher an den Zuschauer transportiert. Wir wissen anfangs gar nicht so viel über Phillips eigene Vergangenheit. Doch durch das, was wir in seinen verschiedenen Rollen beobachten, erahnen wir nach und nach, wonach er sich in seinem echten Leben womöglich am meisten sehnt. Sehr gelungen ist auch Hikaris Kniff, sich nicht nur auf einen einzigen Handlungsstrang zu verlassen, sondern die Geschichte durch Phillips verschiedene Aufträge breiter zu fächern und dem Ganzen so noch mehr Nuancen zu geben.
Fazit: Ein leises, tief berührender Film über Einsamkeit und menschliche Nähe. Und die Moral von der Geschicht: Mit den Gefühlen anderer spielt man nicht. | |
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 | Balls Up (2026) | | Kommentar von KarlOtto 20.04.2026 14:20 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt26735622
https://www.ofdb.de/film/399011,Balls-Up/
Veröffentlicht bei Amazon Prime Video! | |
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 | Imposters (2026) | | Kommentar von KarlOtto 20.04.2026 11:21 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt37340919/
https://www.ofdb.de/film/408115,Imposters/ | |
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 | The Whisper (2025) | | Kommentar von KarlOtto 20.04.2026 11:19 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt35956182/
https://www.ofdb.de/film/398633,The-Whisper/ | |
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 | Saccharine (2026) | | Kommentar von KarlOtto 20.04.2026 11:14 Uhr | https://www.imdb.com/de/title/tt35050712/
https://www.ofdb.de/film/406523,Saccharine/ | |
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 | Paris Murder Mystery (2025) | | Kommentar von Libra97 19.04.2026 22:17 Uhr | https://m.imdb.com/title/tt33852162/
Eine Psychiaterin forscht sinnlos einem angeblichen Mord hinterher und verliert sich in Psychoanalyse und Hypnosetherapie mit Rückführungen. Wiedermal verbrennt ein französischer Cannes-Streifen eine eigentlich gut tragende Cast und Hauptdarstellerin mit Belanglosigkeit und verkünstelt schwachem Buch. Cooler Soundtrack hilft da nicht weiter. 5/10 | |
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