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 | Vaiana (2026) | | (NEU) Kommentar von Spreewurm 02.06.2026 12:21 Uhr | | IMDb: https://www.imdb.com/de/title/tt27419466/ | |
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 | Marty Supreme (2025) | | Kommentar von Colonel 01.06.2026 09:49 Uhr | Ich bin ja sehr dafür, dass Josh Safdie einmal ein echtes Sport-Picture dreht, denn die erste halbe Stunde, in der es um das Tischtennisturnier geht, ist grandios. Da klebt man förmlich am Bildschirm. Diese Passagen entwickeln einen ungeheuren Sog. Danach verliert sich die Erzählung leider zunehmend in den Selbstsüchten und Eitelkeiten ihrer Hauptfigur und verkommt streckenweise zu einer Timothée-Chalamet-Show.
Das bleibt durchaus faszinierend, handwerklich bravourös gelöst und erinnert, salopp gesagt, an eine finstere Version von Forrest Gump. Nur dass hier nichts das Herz wärmt, sondern einen eher der blanke Hass auf diesen selbstverliebten Aufsteiger Marty Mauser packt. Gerade deshalb wirkt das weichgespülte Ende schon beinahe inkonsequent. Die satten zweieinhalb Stunden Laufzeit sind dabei pures Safdie-Standardprogramm. Nämlich ein filmischer Stresstest, der das Publikum zermürbt, bis diese ganz Negativität körperlich spürbar wird. Zum Glück setzt Gwyneth Paltrow (hinreißend) dem Ganzen ein dringend nötiges Gegengewicht entgegen.
Fazit: Ein rasanter Umschwung vom Sport-Biopic zum einnehmenden Psychogramm eines Mannes, der nichts mehr liebt als sich selbst…und vielleicht noch Tischtennis. | |
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 | Fjord (2026) | | Kommentar von Spreewurm 30.05.2026 12:25 Uhr | Cannes 2026
IMDb: 8,0
https://www.imdb.com/de/title/tt35410859/ | |
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 | Ripley (TV-Miniserie) (2024) | | Kommentar von Alpaka 29.05.2026 07:50 Uhr | In ihrer Umsetzung beweist die Serie ein feines Gespür für die literarische Vorlage und bewegt sich erzählerisch deutlich näher am Original als die Kinoadaption aus dem Jahr 1999. Dass Andrew Scott den Protagonisten Tom Ripley völlig neu interpretiert, mag im ersten Moment – geprägt durch Matt Damons ikonische Darstellung – irritieren, erweist sich aber schnell als Gewinn.
Die Entscheidung, die Serie in Schwarz-Weiß zu halten, hebt sich von anderen Formaten ab und macht alles etwas künstlerischer, auch wenn der Großteil der Handlung im eigentlich so bunten Italien spielt.
Überhaupt trifft es das Wort „künstlerisch“ perfekt: Nahezu jede Kameraeinstellung ist so präzise und brillant, dass man sich das Standbild am liebsten einrahmen und in die eigene italienische Strandvilla hängen möchte. | |
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 | Nonnas (2025) | | Kommentar von Colonel 28.05.2026 10:41 Uhr | Charmante wahre Story über die „Enoteca Maria“, wo echte italienische Großmütter kochen. Leider deutlich zu fade umgesetzt. Trotz viel Potenzial köchelt der Film über weite Strecken auf Sparflamme: vorhersehbar, wenig Biss und die Dynamiken zwischen den Figuren wollen nie wirklich auf Temperatur kommen. Vince Vaughn bleibt dabei recht blass, das Drehbuch glatt wie ein Nudelholz. Erst zum Dessert in den letzten 20 Minuten serviert der Film endlich das, was man die ganze Zeit auf der Karte vermisst hat: eine atmosphärische, herzliche Stimmung, bei der das Herz warm wird.
Fazit: Durchaus sympathisch, aber eher Hausmannskost als große Kino-Küche. Dann doch lieber "Chef" oder "Hundred-Foot Journey" einlegen. | |
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