 | Der Hochstapler - Roofman (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:48 Uhr | Das Poster verspricht Klamauk, ein Pärchenfoto wäre tatsächlich ehrlicher gewesen. Ein entflohener Gauner versteckt sich monatelang bei Toys R Us, lebt von M&M’s und belauscht die Belegschaft.
Aus dieser kuriosen Vorlage macht „Roofman“ allerdings vor allem eine ziemlich gewöhnliche Romanze über die Sehnsucht nach einem Neuanfang. Ganz charmant, aber über zwei Stunden auch ziemlich zäh. Nicht die Stilwechsel sind letztendlich das Problem, sondern die brave Inszenierung nach Dienst nach Vorschrift: wenig Tempo, wenig eigene Handschrift und eine Moral, die eher aufgesetzt als berührend wirkt. | |
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 | Bugonia (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:43 Uhr | Lanthimos macht aus dieser Ausgangslage ein Machtspiel mit einer guten Prise bösem Humor. Das Duell zwischen dem wahnhaften Spinner und der schlagfertigen Konzernchefin entwickelt sich zu einem spannenden Kammerspiel, bei dem sich zunehmend die Frage stellt, wer hier eigentlich wen manipuliert. Getragen wird das vor allem von Emma Stone und Jesse Plemons, die sich als Gegenspieler nichts schenken.
Ein bitterkomisches Machtspiel, das geschlossene Weltbilder aufeinanderprallen lässt und dabei genüsslich an unseren eigenen Gewissheiten sägt. | |
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 | Fuze (2025) | | (NEU) Kommentar von Colonel 29.10.2026 13:36 Uhr | Absolut solide inszeniert Mackenzie eine Geschichte um eine Bombenentschärfung und einen gleichzeitig stattfindenden Bankraub. Da muss man nicht erst bis drei zählen, um zu checken, dass beides irgendwie zusammenhängt. Die Frage ist also weniger, ob die beiden Ereignisse miteinander verknüpft sind, sondern wer hier eigentlich mit wem unter einer Decke steckt.
Daraus entfaltet sich ein unterhaltsames Verwirrspiel und zugleich mein größter Kritikpunkt: Mackenzie behandelt seine Figuren wie Schachfiguren, die er ziemlich kalkuliert übers Brett schiebt. Sie erfüllen vor allem ihre Funktion im Plot. Etwas mehr Persönlichkeit und Charaktertiefe hätten dem Ganzen gutgetan.
Dafür sitzen die Twists und sorgen immer wieder für Aha-Momente, sodass die gut anderthalb Stunden ohne Langeweile vorüberziehen. Nicht jeder Zug geht emotional auf, aber als flott inszeniertes Verwirrspiel macht das ordentlich Laune. | |
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 | Nino (2025) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 22:29 Uhr | Cannes 2025
Toronto Film Festival 2025
IMDb: 6,9
https://www.imdb.com/de/title/tt35519445/ | |
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 | Moulin (2026) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 16:56 Uhr | Cannes 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt36899180/ | |
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 | Tony (2026) | | Kommentar von Spreewurm 28.10.2026 16:49 Uhr | IMDb: 7,3
https://www.imdb.com/de/title/tt33095251/ | |
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 | Gabin (2026) | | Kommentar von Spreewurm 27.10.2026 16:54 Uhr | Cannes 2026
IMDb: 6,7
https://www.imdb.com/de/title/tt41829787/ | |
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 | Congo Boy (2026) | | Kommentar von Spreewurm 27.10.2026 16:33 Uhr | Cannes 2026
Toronto Film Festival 2026
IMDb: 6,8
https://www.imdb.com/de/title/tt41592086/ | |
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 | Stargate (TV-Serie) (1999) | | Kommentar von mountie 27.10.2026 13:14 Uhr | Stargate SG-1 war zu einer Zeit, als die omnipräsenten Star-Trek-Serien auf dem absteigenden Ast waren, fast schon die bessere Alternative im Science-Fiction-TV-Genre.
Allerdings brauchte die Serie eine Weile bis sie auf einem Niveau angelangt war, wo man seine eigene Identität fand. Dazu etablierte man ein komplexes Universum mit wiederkehrenden Figuren und Fraktionen, die die Welt von Stargate sehr lebendig und unterhaltsam machte.
Als alter Star-Trek-Haudegen muß ich allerdings auch sagen, das Stargate auch durch viele Kinderkrankheiten gehen mußte, die man bei den Trek-Serien bereits ausgemerzt hatte. (Wie oft wurden in Stargate außerirdische Dinge auf die Erde gebracht, die fast zum Untergang führten?) Es wurden ähnliche Themen wiederholt, uninteressante Füller-Geschichten dazwischen geschoben, wenn die Hauptstory viel spannender war, und so mancher Charakter war entweder schmerzlich unterschätzt (Corin Nemec) oder genauso schmerzlich überschätzt (Claudia Black).
Auf alle Details dieser langlebigen Serie einzugehen ist schwierig. Gute Science-Fiction, in der dem Publikum aktuelle Probleme und Themen vermittelt werden, im Mantel einer fiktiven Geschichte, das konnte Stargate absolut. Oft unterhaltsam, manchmal allerdings auch banal oder repetitiv, hat man über die Jahre ein Cast etabliert, das einfach funktioniert hat. Für mich vielleicht nicht auf höchstem möglichen Niveau, aber 10 Jahre Laufzeit sagen über eine SF-Serie schon etwas aus.... auch wenn auch hier ein früherer Absprung fast die bessere Wahl gewesen wäre. | |
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