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The House That Jack Built (DK 2018)

The House That Jack Built (DE 2018)


Genre      Crime / Drama / Horror
Regie    Lars von Trier ... 
Buch    Jenle Hallund ... 
Lars von Trier ... 
Darsteller    Matt Dillon ... Jack
Bruno Ganz ... Verge
Uma Thurman ... 
Siobhan Fallon Hogan ... 
Sofie Gråbøl ... 
Studio    Det Danske Filminstitut ... 
Film i Väst ... 
ZDF/Arte ... 
Zentropa Entertainments ... 
Verleih    Concorde Filmverleih ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen24
Durchschnitt
6.46 
     Meine Wertung
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DVD-Erscheinungstermin:
06.06.2019

Start in den deutschen Kinos:
29.11.2018



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
26.08.2021 13:08 Uhr / Wertung: 2 - Letzte Änderung: 26.08.2021 um 13:11
Lars von Trier gibt uns Einblicke in das Seelenleben und die Beweggründe eines Serienmörders. Dabei darf man dem selbstverliebten Gesäusel eines psychisch kranken Mannes lauschen und zusehen wie er sinnlos Leute abschlachtet. Es ist praktisch keine Story vorhanden. Ermüdend hangelt man sich von Mord zu Mord. Mit 16 hätte mir hier vielleicht der Gorefaktor ausgereicht, aber heute möchte ich schon mehr bekommen um unterhalten zu werden. Das hat Fatih Akin mit seinem Goldenen Handschuh besser gelöst. Am Ende fühlt man sich beschämt und schmutzig. Geschmackloser Dreck der sich hinter dem Wort Kunst versteckt!
mountie
23.09.2020 02:46 Uhr
Dieser Film ist das Ergebnis, wenn ein Programmkino-Regisseur, wie eben hier Lars von Trier, sich an einen Serienkiller-Stoff wagt.
Allein dieser Einführungssatz läßt schon erahnen, das der Zuschauer hier kein 0815-Slasher-Filmchen präsentiert bekommt, sondern eine ziemlich verkopfte Variante des Genres, bei der es nur einen recht losen, roten Faden von einer durchgehenden Geschichte gibt. Es werden eher episodenhafte Kapitel präsentiert, nur um zum Schluß hin endgültig in einer Art Twin-Peaks-ähnlicher Auflösung zu münden. Das wirkt oft befremdlich und unangenehm, und auch die sehr drastischen Gewaltdarstellungen tun dabei ihr übriges.
Ein endgültiges Fazit zu finden fällt mir, bei solch einer seltsamen Mischung aus Programmkino-Story und Hostel-artigen Gewaltexzessen, relativ schwer. Irgendwie ist man seltsam fasziniert von den bedrückenden Episoden aus dem Leben von Serienkiller Jack, doch irgendwie ist man auch abgestoßen von den drastischen Bildern und der merkwürdigen Auflösung. Hier können wohl eher Liebhaber von David Lynchs Werken (ich bin keiner) ein paar dicke Bonuspunkte vergeben. Für mich ist diese übertriebe Symbolik zu unnahbar und stört eher beim Erzählen der doch recht packenden Episoden aus Jacks Killer-Dasein.
Somit läuft "The House That Jack Built" für mich im Mittelfeld durchs Ziel. Nicht weil es ein mittelmäßiger Film ist, sondern weil sich die verschiedenen Elemente des Films gegenseitig für mich aufheben. Eine schwierige Gesamtstory mischt sich mit interessanten Einzel-Episoden, und mündet in einem für mich unzugänglichem Schluß.

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