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The Brutalist (US 2024)

Der Brutalist (DE 2024)


Genre      Drama
Regie    Brady Corbet ... 
Buch    Brady Corbet ... 
Mona Fastvold ... 
Darsteller    Adrien Brody ... László Tóth
Felicity Jones ... Erzsébet Tóth
Guy Pearce ... Harrison Lee Van Buren Sr.
Joe Alwyn ... Harry Lee
Raffey Cassidy ... Zsófia
Stacy Martin ... Maggie Lee
Kamera    Lol Crawley ... 
Schnitt    Dávid Jancsó ... 
Musik    Daniel Blumberg ... 
Studio    Brookstreet Pictures ... 
Carte Blanche ... 
Lip Sync ... 
Richmond Pictures ... 
Verleih    Universal Pictures International (UPI) ... 
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen11
Durchschnitt
7.45 
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DVD-Erscheinungstermin:
17.04.2025

Start in den deutschen Kinos:
30.01.2025



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
17.09.2025 14:55 Uhr / Wertung: 4
Ein Film der alten Schule könnte man meinen, nimmt er sich doch viel Zeit, seeehr viel Zeit, um seine Geschichte zu erzählen. Und ehrlich gesagt hätte das alles auch in der Hälfte der Zeit geklappt. Aber gut, das ist nun mal das prägende Stilmittel des Films.
War die anfängliche Skepsis und Überwindung aufgrund der fast 200 Minuten Laufzeit (entspricht ungefähr 2 Filmen oder 4 Serienfolgen) groß, fühlt man sich leider „schnell“ bestätigt. Nach einer halben Stunde ist immer noch nicht viel passiert bzw. nicht klar wer dieser Lazlo Toth eigentlich ist. Und so entspinnt sich vor der Leinwand/Mattscheibe ein ähnlicher Kampf wie ihn der Geflüchtete Lazlo im New York der Nachkriegsjahre auf der Leinwand erlebt. Brady Corbet holt in seiner immer wieder ausladenden Erzählung weit aus ohne mit emotionalen Spitzen oder dramatischen Wendungen den Zuschauer bei Laune zu halten. Die Fülle an Themen wie Einwanderung, Trauma, Identität, künstlerische Ideale, Kapitalismus etc. ist zwar gut gemeint, aber ohne wirklichen Fokus. Letztlich habe ich dem Film wegen Adrien Brody eine Chance gegeben, der mich damals in „Der Pianist“ regelrecht flashte. Aber auch der überzeugendste Cast kann ein lahmes Skript nicht wett machen.

Fazit: Ein Film wie fürs Kino gemacht, denn zuhause sind second screen, Kühlschrank und auch das Klo viel zu verlockend bei dem was einem hier erzählt wird. Ist der Brutalist monumental? Irgendwie schon. Würde ich mir den Film nochmal anschauen? Auf keinen Fall!

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