| Genre |
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Action / Crime / Drama / Thriller |
| Regie | | Paul Thomas Anderson ... |
| Buch | | Paul Thomas Anderson ... |
| Thomas Pynchon ... |
| Darsteller | | Leonardo DiCaprio ... Bob Ferguson |
| Sean Penn ... Col. Steven J. Lockjaw |
| Benicio Del Toro ... Sensei Sergio St. Carlos |
| Regina Hall ... Deandra |
| Teyana Taylor ... Perfidia |
| Wood Harris ... Laredo |
| Alana Haim ... Mae West |
| Studio | | Ghoulardi Film Company ... |
| Warner Bros. ... |
| Verleih | | Warner Bros. Pictures Germany ... |
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| Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 28 |
| Durchschnitt | | |
Die Geschichte orientiert sich erschreckend authentisch an aktuellen Geschehnissen in den USA. Gesellschaftlich wie politisch entwirft der Film ein Bild von anarchischen Zuständen mit ICE‑ähnlichen Detention Centern, Straßenschlachten und Milizen, was vielen Szenen eine unangenehme Dringlichkeit verleiht.
Mit DiCaprio liefert Anderson in der Figur eines abgehalfterten Revoluzzers eine sehr sympathische Hauptfigur, mit der man gern mitfiebert, während Sean Penn in seiner Rolle als faschistischer Colonel für mich teils ins Overacting abdriftet. Bei all den Qualitäten der Geschichte ist es dann ausgerechnet diese, die dem Film im Weg steht: Bei 162 Minuten verzettelt sich Anderson zu sehr in Nebensträngen, sodass der Film zwischen Momenten, die nach Meisterwerk klingen, und Passagen, die „nur“ solide unterhalten, schwankt. Mit mehr Fokus auf seine Kernerzählung hätte es vielleicht der ganz große Wurf werden können.