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Action / Thriller | | Regie | | Ric Roman Waugh ... | | Buch | | Chris Sparling ... | | Darsteller | | Gerard Butler ... John Garrity | | Morena Baccarin ... Allison Garrity | | Roger Dale Floyd ... Nathan Garrity | | Scott Glenn ... Dale | | Studio | | Riverstone Pictures ... | | STX Films ... | | Verleih | | TOBIS Film ... | | | | Agent |
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KarlOtto |
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| Wertungen | | 58 |
| Durchschnitt | | |
| | Meine Wertung
         
DVD-Erscheinungstermin: 05.03.2021
Start in den deutschen Kinos: 22.10.2020
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Auch wenn die Darstellung des Kometen und seiner Fragmente, die scheinbar willkürlich über die Erde verstreut werden und in Etappen auf die Erde regnen, dem widerspricht was man wissenschaftlich von so einem Katastrophenereignis erwarten würde, punktet „Greenland“ mit einem spannenden Survival-Roadtrip, eingepackt in eine stimmige Endzeitatmosphäre. Militärflugzeuge besiedeln die Luft, Notfallmeldungen verbreiten sich in der Bevölkerung und aufgebrachte Mobs stören die Sicherheit. „Greenland“ füttert die Vorstellung des Zuschauers zu „Was passiert wie, wenn so ein Fall einmal eintreten sollte“ recht gekonnt. Man kann sich gut in die Hauptfiguren hineinversetzen und fiebert durchaus mit.
Zu ernst darf man die Geschichte jedoch nicht nehmen, denn dann wird es mitunter lächerlich. Während so eine Extremsituation auf der einen Seite das Schlimmste aus den Menschen zu Tage zu fördern scheint, gibt es auch solche, die seelenruhig zu Hause im Freundeskreis ne Runde Poker spielen oder ihrem Job nachgehen und bis zum letzten Moment z.B. Leute im Bus durch die Gegend fahren. Das unterstreicht jedoch auch den Fokus von Greenland, der eher Weg von krawalliger Action und mehr auf der zwischenmenschlichen Ebene liegt und vor allem mit seinen Survivalelementen überzeugt.
Leider geht dem Überlebenskampf in der letzten halben Stunde dann aber doch etwas die Puste aus und die Glaubwürdigkeit verloren.
Fazit: Stimmiger Katastrophensurvivalfilm, der es mit der Wissenschaft nicht ganz genau nimmt, dafür aber gekonnt am Spannungsrädchen dreht. Damit liegt er irgendwo zwischen A- und B-Movie, für ordentliche Unterhaltung reicht es aber allemal.