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A Quiet Place: Day One (US 2024)

A Quiet Place Part III (US 2024)
A Quiet Place: Tag Eins (DE 2024)
A Quiet Place 3 (DE 2024)


Genre      Drama / Horror / Sci-Fi
Regie    Michael Sarnoski ... 
Buch    Bryan Woods ... 
Jeff Nichols ... 
John Krasinski ... 
Scott Beck ... 
Darsteller    Alex Wolff ... 
Djimon Hounsou ... Henri
[noch 3 weitere Einträge]
 
Agent KarlOtto
 
Wertungen18
Durchschnitt
6.06 
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DVD-Erscheinungstermin:
10.10.2024

Start in den deutschen Kinos:
27.06.2024



2 Meinungen   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Tiuri7
17.01.2025 18:30 Uhr / Wertung: 4
Die todkranke Samira befindet sich mit ihrer Hospiz-Gruppe mitten in New York, als außerirdische Kreaturen die Stadt überrennen und alle Menschen töten, die mit Lärm jedweder Art auf sich aufmerksam machen. Zusammen mit ihrer Katze Frodo und Zufallsbekanntschaft Eric macht sich Sam auf den Weg zu ihrer Lieblings-Pizzeria. Denn Weltuntergang auf leeren Magen geht gar nicht...

Zwar bekamen wir bereits in Teil 2 der "Quiet Place" Filmreihe via Flashback einen kleinen Eindruck vom Beginn der Alien-Invasion, doch nun verfrachtet die Spin-Off-Vorgeschichte das Geschehen nach Manhattan. Wir bekommen also mehr Menschen, mehr Action und mehr Monster (teilweise sind sie in Horden unterwegs) geboten - aber reicht das? Nicht wirklich, denn obwohl der Streifen kompetent gefilmt und besetzt wurde (Lupita Nyong'o ist gerade im Horrorgenre immer eine sichere Bank), enttäuscht er am Ende doch gewaltig. Es gibt zwar einige spannende, coole Szenen sowie erinnerungswürdige Bilder, auch das chillige Samtpfötchen Frodo (gespielt von den beiden Katern Nico und Schnitzel ^^) hat mir sehr gefallen. Insgesamt ist der Ableger, der Familie Abbott komplett außen vorlässt und nur mit kleinen Auftritten von Djimon Hounsou eine Figur aus dem letzten Teil einbaut, auch durchaus anschaubar. Aber die neue Perspektive auf die geräuschsensiblen Kreaturen wurde nur halbgar umgesetzt. Den Angriff hätte man z.B. deutlich interessanter inszenieren oder mal neue Informationen darüber einstreuen können.

Wissenschaftler*innen oder das Militär in den Fokus rücken wäre mal was Neues gewesen, stattdessen wird ein nicht allzu packendes emotionales Drama auf zwischenmenschlicher Ebene erzählt, das mich eher kalt gelassen bis in manch ruhiger Szene sogar etwas gelangweilt hat. Liegt gewiss auch an der nicht vorhandenen Chemie zwischen den beiden Protagonist*innen (Joseph Quinn bleibt generell äußerst blass). Nach unpassend kurzer Zeit wissen hier zudem alle Menschen über die Eigenheiten der Monster Bescheid und es wird nur noch das hinlänglich bekannte Programm der Vorgänger abgespult. Die atemlose Intensität, die vor allem den Erstling ausgemacht hat, kommt jedoch kaum noch zum Tragen. Dafür fallen Logikfehler deutlich mehr ins Auge. Fazit: Wer sich einen frischen Blick auf die Postapokalypse wünscht, wird bei "Tag Eins" leider nicht fündig. Zwar bietet der Film nach wie vor soliden Survival-Horror in immerhin neuer Kulisse, deutliche Schwächen und viel verschenktes Prequel-Potential treten aber ebenfalls unübersehbar zu Tage. Schade.
Colonel
09.01.2025 12:29 Uhr / Wertung: 4
Die "Ursprungs-Geschichte" zu A Quiet Place wird aus der Perspektive einer Frau in New York City erzählt, die an Krebs leidet und eine Katze an der Leine führt. Zwei unnötige und überkonstruierte Kniffe, um der ansonsten kaum vorhandenen Handlung künstlich Spannung zu verleihen. Zumindest im Writers’ Room muss die Idee wohl wie ein Geniestreich gewirkt haben: „Stellt euch das mal vor – die Protagonistin ist dazu genötigt mitten in einer von geräuschsensiblen Aliens belagerten Welt eine Dose Katzenfutter zu öffnen, um ihre Katze zu füttern! Der Wahnsinn, oder?!“

Der Rest des Films besteht aus Umherirren durch Greenscreen-Studio-Sets, während die Protagonistin auf ihrer Flucht nicht nur verzweifelt nach einem perfekten Stück New York Pizza sucht, sondern zwischendurch auch ständig die nervige Katze retten muss. Hört sich dämlich an? Ist es auch! Natürlich wird obligatorisch noch an der Tränendrüse gezwirbelt, aber das macht die Handlung auch nicht besser.

Am Ende bleibt vor allem eine verpasste Chance: Statt zu zeigen, wie die Menschen mit dem ersten Kontakt umgegangen sind, welche Konsequenzen er hatte oder woher die Aliens kommen, verliert sich der Film in einer Hetzjagd nach der anderen. Am Ende ist man genauso schlau wie zuvor – wodurch sich die Einreihung dieses Films ins Franchise fast absurd anfühlt.
Dabei zeigt allein die Rückblende in A Quiet Place 2, die den Tag der Invasion aus Sicht einer Familie schildert, wie viel mehr Potenzial diese Thematik gehabt hätte.

Fazit: Ein unnötiges Prequel, das dem A Quiet Place-Franchise nichts Neues hinzufügt.

P.S.: Wie nervig kann eine Katze sein? A Quiet Place: Ja.

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