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Horror / Thriller | | Regie | | Danny Boyle ... | | Buch | | Alex Garland ... | | Danny Boyle ... | | Darsteller | | Jodie Comer ... Isla | | Aaron Taylor-Johnson ... Jamie | | Ralph Fiennes ... Dr. Kelson | | Jack O'Connell ... Sir Jimmy Crystal | | [noch 7 weitere Einträge] | | | | Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 14 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 09.10.2025
Start in den deutschen Kinos: 19.06.2025
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Im ersten Part fehlt jegliche emotionale Grundlage für die Vater-Sohn-Beziehung, da man über die Figuren zu wenig weiß und das Worldbuilding kläglich und fragwürdig bleibt. Man bekommt nur einen winzigen, willkürlich gewählten Ausschnitt der Welt 28 Jahre nach dem Ausbruch des Wutvirus zu sehen. In dieser Welt wird das Vereinigte Königreich also seit Jahrzehnten als infizierte Insel vom Rest der Welt einfach so geduldet?! Lächerlich.
Fragwürdige Entscheidungen der Figuren ziehen sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Statt einer glaubhaft weitergedachten Welt bekommt man Wälder, Wiesen, blutdurstige Infizierte und computerspielhaft neue Zombiespezies. Dazu passt die comichafte Figur des Dr. Kelson mit seinem dekorativen Knochenschrein – Authentizität adé.
Da kann auch Danny Boyle, sonst einer meiner meistgeschätzten Regisseure, nicht viel dran ändern.
Fazit: „28 Years Later“ ist wieder mal so ein Beispiel, bei dem man sich fragt, was die Autoren 22 Jahre lang gemacht haben?! Da mittlerweile schon die Fortsetzung der Fortsetzung in den Kinos läuft, drängt sich der Eindruck auf, dass „28 Years Later“ nur als Vorspiel für die weitere Verwurstung der „28“-Reihe gedacht war.