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Action / Thriller | | Regie | | David Mackenzie ... | | Darsteller | | Lily James ... Sarah | | Riz Ahmed ... Ash | | Sam Worthington ... Dawson | | Willa Fitzgerald ... Rosetti | | | | Agent |
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Spreewurm |
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| Wertungen | | 34 |
| Durchschnitt | | |
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DVD-Erscheinungstermin: 09.01.2026
Start in den deutschen Kinos: 25.09.2025
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Aus "The Negotiator" wurde 1998 "Verhandlungssache", während aus "Relay" nun "The Negotiator" wird – die Vergabe deutscher Filmtitel ist doch immer wieder faszinierend. ;) Filme über Whistleblower*innen gibt es mittlerweile so einige, aber meines Wissens nach gab es noch keinen über potentielle Enthüller*innen, die das kompromitierende Material zurückgeben wollen. Die Arbeit von Ash lässt dies zwar in einem moralisch etwas fragwürdigen Licht erscheinen, aber seine ausgeklügelten, präzisen und strengen Regeln folgenden Methoden, wie er in seinem Job anonym und "unsichtbar" zu bleiben vermag, sind faszinierend anzuschauen. Der titelgebende Relay-Telefonservice für Menschen mit Hör- bzw. Sprachproblemen sowie Besonderheiten des Postsystems seien da nur als zwei einfallsreiche Beispiele genannt. Bis zu einem gewissen Plot-Twist erzählt der Streifen eine bodenständige, spannende Story, wirkt durchdacht und wartet mit zwei überzeugenden Hauptdarsteller*innen auf (Lily James, die mich an eine junge Kate Winslet erinnert, fand ich klasse!). Die plötzliche Wendung hat mich persönlich dann eiskalt erwischt, ich hab sie nicht kommen sehen und das ist zunächst natürlich positiv zu bewerten. Allerdings nur solange man nicht darüber nachdenkt wie unglaubwürdig und konstruiert dieser Twist eigentlich ist. Zu dem bisherigen Verhalten mancher Figuren (vor allem dem Einschüchterungstrupp um Sam Worthington) passt das nämlich leider absolut nicht, hier kommt man sich als Zuschauer regelrecht veräppelt vor. Und dann folgt halt ein solides, aber doch recht generisches Finale, das es in dieser Form vielleicht nicht gebraucht hätte. Ganz klar, "The Negotiator" ist ein atmosphärisch dichter Thriller der alten Schule geworden, recht einfallsreich inszeniert, gut besetzt und mit packenden Momenten versehen. Allerdings auch ziemlich actionarm und ab einem bestimmten, ärgerlichen Punkt zu austauschbar. Schade, aber trotzdem noch sehenswert.