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Greenland: Migration (US 2026)

Greenland 2: Migration (DE 2026)
Greenland 2


Genre      Action / Adventure / Sci-Fi / Thriller
Regie    Ric Roman Waugh ... 
Darsteller    Gerard Butler ... John Garrity
Morena Baccarin ... Allison Garrity
Roman Griffin Davis ... 
Sophie Thompson ... 
 
Agent Spreewurm
 
Wertungen6
Durchschnitt
5.83 
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DVD-Erscheinungstermin:
24.04.2026

Start in den deutschen Kinos:
08.01.2026



Eine Meinung   [Ihre Meinung zu diesem Film]

Colonel
07.07.2026 16:09 Uhr / Wertung: 3
Dreh- und Angelpunkt ist ein absolut dämliches Skript. Egal, welche Vorstellung man davon hatte, was nach der Ankunft im lebensrettenden Bunker in Grönland passieren könnte, sie ist falsch. Denn was sich die kreativen Köpfe hier aus den Fingern gesogen haben, ist Trash par excellence, und das merkt man schon nach fünf Minuten. Gerard Butler, weiterhin im Modus „hart malochender Familienvater am Limit“, wird von einem radioaktiven (warum?) Gewitter mit Laserblitzen durch die Gegend gejagt. Weil ein normales Gewitter offenbar nicht bescheuert genug gewesen wären.
Greenland 2 verabschiedet sich damit erstaunlich schnell vom Endzeitfilm und mutiert zum lärmenden Katastrophenquatsch. Wissenschaftliche Konzepte werden nonchalant ignoriert. Gesellschaftliche Konflikte wirken so konstruiert, als hätte man sie in der Kaffeepause schnell auf eine Serviette gekritzelt.
Auf dem Weg zu einem Einschlagskrater, der uns plötzlich als eine Art postapokalyptisches Paradies verkauft wird (nochmal: warum eigentlich?), stolpern die Figuren von einem Hindernis zum nächsten. Diese Hindernisse tauchen praktischerweise immer genau dann auf, wenn der Film kurz Action braucht, und lösen sich ebenso unlogisch wieder in Luft auf, sobald die Szene ihren Zweck erfüllt hat.

Zwischendurch hustet Butler schön theatralisch vor sich hin, damit wenigstens künstlich noch etwas Notstandsstimmung aufkommt, denn die Diabetes-Erkrankung des Sohnes, in Teil 1 noch ein treibendes Spannungsmoment, ist hier fast komplett aus dem Gedächtnis des Drehbuchs radiert worden.
In knapp 96 Minuten hetzt die Handlung von einem Konflikt zum nächsten, ohne dem gezeigten Endzeitszenario auch nur einmal die Chance zu geben, tatsächlich auf den Zuschauer zu wirken.

Am Ende bleibt vor allem die Erkenntnis, dass nicht jeder Weltuntergang eine Fortsetzung braucht.

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