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 | Venom: Let There Be Carnage (2021) | | Kommentar von mountie 21.11.2025 23:45 Uhr | Das Filme mit einer höheren Altersfreigabe trotz eingeschränkterem Publikumszugang erfolgreich sein können, hat leider nicht dazu geführt, das die Verantwortlichen des zweiten Venom-Films diesmal den schwarzen Symbionten-Alien von der Leine lassen.
War diese Eingeschränktheit nämlich einer meiner größten Mankos des Vorgängers, so wirkt sich die ab-12-Freigabe diesmal noch umso negativer auf diese Fortsetzung aus. Den mit dem neuen Gegenspieler, bei dem schon im Namen zu erkennen ist, das er nicht unbedingt zimperlich vorgeht, verschenkt man nun endgültig solch eine Menge an Potenzial, das das Comic-Fan-Herz doch etwas heftiger schmerzt. Denn Carnages Amoklauf durch New York im Comic-Arc "Maximum Carnage" ist eine der besten Storylines im Spider-Universum überhaupt. Vor allem wegen des Ausmaßes, der Brutalität, und den damit verbundenen Konsequenzen, die diese Geschichte hervorbrachte.
Dieser Film bietet allerdings nur einen mit angezogener Handbremse auflaufenden Mega-Bösewicht. Und auch wenn ich Woody Harrelson ganz gut finde, hätte ich mir hier ein frischeres, jüngeres Gesicht gewünscht, dessen Hunger auf geile Bösewicht-Rollen ihn herausstechen läßt. Ähnlich wie ein Cameron Monaghan in Gotham.
Venom 2 ist nette Super-Anti-Helden-Unterhaltung, der aber leider nicht mehr die Frische von Teil 1 hat. Seine ab-12-Freigabe läßt den Charakter endgültig nicht mehr bedrohlich, sondern eher albern wirken. Dabei hätte man das Potenzial für viel mehr gehabt. Schade, aber solch einen Venom will ich nicht mehr wirklich sehen... | |
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 | Holy Meat (2025) | | Kommentar von Beerlinoise 18.11.2025 23:18 Uhr | Einer der sehr seltenen Filme, bei denen ich argwöhne, dass sie nur gesneakt werden, um ein Mindestmaß an Ticketverkäufen zu generieren.
Ich jedenfalls konnte mit dem schwäbischen Film nichts anfangen.
Oder haben die im Ländle so einen speziellen Humor?
Worum es geht:
Eine Provinzgemeinde will eine christliche Theateraufführung auf die Beine stellen.
Dabei wird wirklich alles abgearbeitet, was heutzutage als gesellschaftspolitisch wichtig gilt und abgearbeitet werden 'muss':
Down-Syndrom, sexuelle Neigungen aller Art, Migrationshintergrund, Missbrauch in der Kirche...
Ich habe durchaus ein Faible für absurden Humor, aber das war wirklich gar nicht mein Ding. | |
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 | Freaks: You're One of Us (2020) | | Kommentar von mountie 16.11.2025 21:51 Uhr | "Freaks" greift das Thema der X-Men-Comics auf, und versucht seine Version der "Menschen fürchten sich vor allem Andersartigen"-Geschichte zu erzählen.
Das dies mit geringen Mitteln in deutschen Landen produziert wurde, stellt eine besondere Herausforderung dar. Das so etwas zu meistern ist, haben zwar auch schon andere Filme bewiesen, doch konnten diese wenigstens einen neuen Ansatz, oder andere Blickwinkel auf das Thema, finden. Dies gelingt "Freaks" nur bedingt. Es existiert zwar auch hier, mit der Figur des Elmar, eine interessante Komponente, aber im Endeffekt käut man, zwar beliebte, aber doch nur sehr ähnliche Themen nur wider.
Doch das wäre gar nicht mein Hauptkritikpunkt. Der besteht eher aus der sehr bequemen Schreibweise der Autoren. Keine besonderen Kniffe, nachvollziehbare Herangehensweisen, oder verständliche Handlungen existieren hier. Alles wird so geschrieben, als ob man möglichst schnell und schnörkellos zum nächsten Storypunkt kommen will. Hier hätte man sich deutlich mehr Zeit nehmen sollen, und jede Handlung der Figuren überdenken müssen. Es ist nämlich schon bezeichnend, wenn man als Zuschauer beim zusehen immer wieder auf bessere, spannendere, interessantere Storyverläufe kommt, als man dann tatsächlich begutachten darf.
"Freaks" hat zwar einen ganz guten Ansatz, der aber von seiner viel zu bequemen und einfallslosen Erzählweise kaputt gemacht wird. Hier wurde einfach viel zu schnell und hanebüchen erzählt, und das ließ mich am Ende sehr unbefriedigt und nur mit einem Gefühl der Mittelmäßigkeit zurück. Schade... | |
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